Juniorwahl an der Goethe-Schule: Generalprobe für junge Erstwähler – Routine für die Wahlhelfer


Schon zum zweiten Mal in diesem Schuljahr – dem Landesbeauftragten für politische Bildung Dr. Christian Meyer-Heidemann sei Dank – nimmt die Goethe-Schule am Projekt Juniorwahl teil, diesmal zur schleswig-holsteinischen Landtagswahl, zu der bereits Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen sind.
Wie immer hat der Verein Kumulus e.V., der die Juniorwahl organisiert, Wahlurne, Wahlkabinen und Stimmzettel geschickt und wieder fanden sich 25 Wahlhelfer aus den Klassen 7 bis Q1, die bereit waren, einige Stunden ihrer Freizeit für dieseds Projekt zu opfern, neben den Juniorbotschaftern für das Europäische Parlament, für die es selbstverständlich war, ein Demokratieprojekt wie dieses zu unterstützen.
So gingen die Vorbereitungen zügig vonstatten, nur der komplizierte Verschluss der Wahlurne erforderte wieder viel Fingerspitzengefühl. Das Wahllokal war wie immer das Schulcafé in Haus 1, das auch bei dieser Landtagswahl das Wahllokal für den Wahlbezirk 25 ist. Als alles aufgebaut war, wusste jeder, was zu tun ist: Klasse für Klasse bzw. Kurs für Kurs wurde aus dem Fachunterricht abgeholt und konnte in dieser Schulstunde ganz konkret etwas fürs Leben lernen, nämlich wie man seinem Bürgerrecht nachkommt, mit seiner Stimme die Politik des Landes mitzugestalten.
Die zahlreichen Ankreuzmöglichkeiten auf dem langen Stimmzettel ließen manchen zögern, sofort zur Tat zu schreiten. So wurde das Anstehen vor den Wahlkabinen noch zur Entscheidungsfindung genutzt, bevor die Kreuze gesetzt wurden – für knapp die Hälfte der Juniorwählerschaft, die 16 und älter ist, die perfekte Vorbereitung auf den Wahlsonntag, an dem unsere Oberstufenschüler Erstwähler bei der Landtagwahl sind. Neben den blauen Wahlzetteln gab es auf den kleineren weißen eine weitere Wahl zu treffen, über die wir an anderer Stelle berichten werden….
Vor der Stimmenauszählung am Donnerstag gab es für alle Wahlhelfer einen Imbiss. An diese Stelle ein herzliches Dankeschön an den Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Schule für drei Party-Pizzen, Getränke und Süßigkeiten. Es ist anzumerken, dass die Muffins natürlich noch keinen Hinweis auf die Sitzverteilung im Parlament darstellen. Dank der vielen helfenden Hände waren die Stimmen schnell ausgezählt und während die älteren Wahlhelfer noch fleißig rechneten, warteten die jüngeren gespannt auf das Ergebnis, das kurz vor Ende der 8. Stunde für Erst- und Zweitstimmen ermittelt war. Allerdings dürfen wir das noch nicht verraten. Ein herzliches Dankeschön an die Schulgemeinschaft, die dieses Projekt so toll unterstützt hat!

Barbara Schröder



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